Wasser – eine wertvolle Ressource
Wasser spielt für ein chemisches Unternehmen eine bedeutende Rolle. Da Merck in Darmstadt nicht über Oberflächenwasser, zum Beispiel aus einem Fluss, verfügt, muss der Wasserbedarf durch Grundwasser gedeckt werden. Der größte Teil des benötigten Wassers stammt aus eigenen Brunnenanlagen, der Rest wird als Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz bezogen.
Die ressourcenschonende Wassernutzung hat sich für Mercks größten Produktionsstandort bewährt. Die Grundwasserentnahme konnte bereits in den 1991 und 2011 von sechs auf unter 2 Millionen Kubikmeter verringert werden.
Alle Abwässer des Werks werden der Kläranlage von Merck zugeführt. Bei ihrer Einweihung 1965 war sie die europaweit erste Anlage zur biologischen Reinigung industrieller Abwässer. Sie wurde kontinuierlich weiterentwickelt und die Abwasserqualität so ständig verbessert.
Auf dem neuesten Stand ist die hochmoderne Abwasseranalytik in Darmstadt, die uns zum technologischen Vorreiter macht: Rund um die Uhr liefert sie vollautomatisch Messwerte von mehr als 50 Stoffen. So lässt sich die Kläranlage optimal je nach Zusammensetzung des Abwassers steuern. Der stete Überblick über die Konzentrationen der verschiedenen Stoffe hat die Abwasserqualität über den vorgeschriebenen Rahmen hinaus stark verbessert und ist Voraussetzung für den optimalen Gewässerschutz.